Leben wie im Urlaub
Gabriel Garcia Marquez, der große kolumbianische Schriftsteller (Die Liebe in den Zeiten der Cholera) sagt, dass für ihn am Anfang eines Romans ein Bild stünde und von diesem Bild aus, sich dann für ihn der ganze Roman entwickele. Im Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ sei es „ein Fluß mit kristallklarem Wasser, das dahineilte durch ein Bett aus geschliffenen Steinen, weiß und riesig wie prähistorische Eier“. Im Roman „Herbst des Patriarchen“ ist es das Bild, „eines indischen Palastes, durch dessen Hallen aus Mosaik und Elfenbein die Kühe spazierten und Lianen fraßen, die vom Dach herabhängen.“ Marquez: „In dem Augenblick sah ich das ganze Buch vor mir. Ich wußte genau, was ich sagen, womit ich anfangen mußte, ich hatte den Ton, die Länge, den Stil, die Methode, die Technik, alles war in diesem Augenblick da.
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